Literaturverzeichnis Walserdialekt Prättigau-Davos

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Ambühl-Gehri, Paul. Sertiiger Erinnrigä: Va Land und Lüüten im Underschnitt uf Davaas. Ed. Walservereinigung WVG. Graubünden. 1st ed. Davos: Walservereinigung Graubünden, 2015. 
Ressourcetyp: Buch
Id-Nr. (ISBN etc.): ISBN-Nr.:978-3-909210-04-6
BibTeX-Zitierschlüssel: AmbhlGehri2015
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Kategorien: Erzählung
Schlagworte: Davos, Erzählung, Sertig, Walser, Walserdialekt
Urheber: Ambühl-Gehri, Gadmer, Graubünden, Thürer
Verlag: Walservereinigung Graubünden (Davos)
Anhänge    
Biografie    Ambühl-Gehri, Paul. Schreiner, Hochbau- und Elektrotechniker, geboren 1889 in Davos-Sertig, verstorben 1984 in Olten. Nach einer Jugend im Sertig (Gaschurna) und einer Lehre als Schreiner verliess er Davos bereits in jungen Jahren. Seiner Mundart blieb er treu und hütete sie wie einen kostbaren Schatz während vieler Jahre, die er hauptsächlich in Olten verbrachte. Dort eröffnete er 1924 das erste Radiogeschäft, das er bis 1946 führte, danach übernahm sein Sohn den Betrieb.
Zusammenfassung     
Die Geschichten in diesem Buch gliedern sich in zwei Teile. Der erste Teil «Us em Läbe und dr   Huusig» enthält kurze Mundarttexte, die Erlebtes und Anekdotisches «va Land und Lüüten im Underschnitt uf Davaas» wiedergeben. Es sind lose Geschichtchen, «Gsatzji», wie Paul Ambühl sie bezeichnete, die gelegentlich in der «Davoser Zeitung» erschienen.

Der zweite Teil «Fräud und Läid, wie s ätta gäid» ist eine bisher unveröffentlichte, «frii lengi Gschicht» in 12 Abschnitten. Man könnte sagen, dass hier skizzenhahaft und in Ansätzen der Versuch eines walserdeutschen Romans vorliegt. Die unterschiedlich situierten Figuren sind durch eine sich entwickelnde Handlung miteinander verbunden. Allerdings ist diese Handlung nicht allzu weit ausgeführt; der Text bleibt in der Charakterisierung einzelner Figuren und Episoden haften. So können die einzelnen Abschnitte auch für sich allein gelesen werden. Ähnlich wie bei Hans Valär geben die Erzählungen einen Einblick in die traditionell kleinbäuerliche Gesellschaft, die parallel zum sich rasant entwickelnden Kurort Davos weiterbesteht und ein starkes Eigenleben hat.

Paul Ambühl bereitete es stets grosse Freude, wenn seine Mundartbeiträge abgedruckt wurden. Dies geschah in den 1950er- und 1970er-Jahren des öfteren in der «Davoser Zeitung», vereinzelt auch in der «Davoser Revue». Einige seiner Geschichten wurden in den Sammelband «Walservolch» aufgenommen, der 1974 von der Walservereinigung Graubünden herausgegeben wurde.

Aus Einleitung zum Buch von Thomas Gadmer

 

Inhalt

Vorwort, Einleitung und Dank

1. Us em Läbe und der Huusig

Im alte Schuolhüüschi i Sertiig, Wie d Chind ätta rede, Ds Poppi, Es trugliss Augemäs, Guots Mäs, Ä strenggä Raucher, Dr Gschiider gid naa, Fascht käi Ziit und vil z tuo, Di Pälausä, An dr Sertiiger Schuolerniidla, En guotä, aaltä Würt, Di Buobä, Uf Thusis uus, uf ds Preemji, Herbscht uf Davaas, Sertiiger Erinnrigä, Ds Naanennen uf Davaas, D Chäli-Laubena, Ünschi Muoter im Tobelacher

 

2. Fräud und Läid, wie s ätta gäid

Uf der Rufena, Dr Herr Fred in der Viktoria, Truur in der Schmitta, En groossi Räis, Im Uusoord, Uuf, ob Waald, Vam Hüüraate, D Realschuol, Dr Tschungge, Chuoni und Marti im Häuzug, Chopfrächnigä und Luftschlösser, Christian, Zum Schluss

 

 

Anmerkungen     
Das Buch ist im Buchhandel und bei der Walservereinigung Graubünden erhältlich.

Ebenfalls sind zwei Erzählungen zu finden in der Anthologie "Läsiblüescht", herausgegeben von der Walservereinigung Graubünden im 2017



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